Fröhliches Kragenreissen – und immer dabei: The real Donald Trump

Trump gegen alle – Alle gegen Trump. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man die Posse, die sich beim G20-Gipfel in Hamburg abspielte, mit Gelassenheit und Heiterkeit betrachten. Selten waren sich die Mächtigen der Welt, die über drei Viertel des Welthandelsvolumens herrschen, so uneins. Noch nie traten die Interessengegensätze so offen zu Tage und noch nie machten sich eben jene Vertreter der politischen Elite so wenig Mühe, Ihre Animositäten, ja ihre Feindschaften, zu verbergen.

Pünktlich vor Eröffnung des G20-Gipfels kursierte in den sozialen Netzwerken noch einmal zwar inszenierte, aber dennoch ausdrucksstarke Prügel-Video des jetzigen US-Präsidenten bei einer Wrestling-Veranstaltung 2007.

 

Schon beim G7-Gipfel im Frühjahr war er in Bestform: The real Donald J. Trump

Macht gerne großes Kino. Wie viel Freude hätte Leni Riefenstahl an Donald Trump gehabt?

Überhaupt, Donald J. Trump ist das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt der westlichen Welt seit Heinrich Lübke, der austeilen kann wie er will, ohne dass seine Popularität signifikant darunter leidet. Er ist Master of Desaster, Conan der Zerstörer, Darth Vader und Itchy & Scratchy in einer Person.

Trump ist das, was wir uns als Zuschauer in der politischen Arena immer gewünscht haben: Einer, der das Unmögliche möglich macht. Er konditioniert uns darauf, stets das Unerwartete zu erwarten. Wenn sich morgen bei einer Pressekonferenz vor dem weißen Haus, die Schädeldecke von Trump öffnen würde und ein UFO käme heraus, das davonfliegt, niemand würde 

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